SGM-ABI Einige Gedanken zum neuen Jahr

Die letzten Jahre waren nicht leicht für den Vereinssport. Doch trotz vieler Einschränkungen haben wir bei ABI unser Möglichstes getan, um den Kinder- und Jugendlichen eine sportliche Perspektive zu geben. Ich finde, das ist uns sehr gut gelungen. Unsere Trainer haben ihre Mannschaften mit großem Einsatz unter schwierigen Bedingungen bisher durch die Pandemie-Zeit gebracht. Der Anfang von 2022 wird noch einmal einige Herausforderungen mit sich bringen. Jedoch bin ich zuversichtlich, dass wir ab dem Frühjahr weitgehend unbeeinträchtigt sowohl im Trainings- als auch im Spielbetrieb sein werden. Denn wir haben wieder einiges vor in diesem Jahr. So planen wir an Pfingsten nach zwei Jahren Pause endlich wieder zum Turnier nach Kempten zu fahren. Zuvor nehmen die Fußball-Mädchen an einem internationalen Turnier an Ostern teil. Im Juli findet sowohl das große Kinder- und Jugendturnier als auch der Sporttag der Aphasiepatienten statt. Ebenfalls auf unserer To-do-Liste stehen das Fußball-Sommercamp und die Saisoneröffnung.

Doch viel wichtiger als die Höhepunkte ist der Fußballalltag mit Training und Spielrunde. Jede Woche verbringen unsere Trainer mehrere Stunden unbezahlt auf dem Sportplatz, um „ihre“ Mädchen und Jungs auf dem Weg zu guten Fußballern und zum Erwachsen werden zu begleiten. Das ist in unserer Zeit nicht mehr selbstverständlich.

Mein Wunsch daher an die Eltern: Unterstützen Sie die Trainer Ihrer Kinder. Sorgen Sie dafür, dass ihre Kinder regelmäßig und pünktlich zum Training kommen. „Pampern“ Sie Ihre Kinder nicht, sondern ermuntern sie sie, sich einzusetzen und dabei zu bleiben, gerade wenn es mal nicht so läuft. Ihre Trainer wissen durchaus, dass nicht alle von Beginn an geborene Fußballer sind. Aber ohne eigenen Einsatz, ohne den Willen, sich zu verbessern, werden die Kinder es auch außerhalb des Fußballs schwer haben.

Und ihr – Mädchen und Jungs – denkt daran, unser Fußball ist keine Playstation, Switch oder X-Box, die man je nach Lust und Laune an- bzw. ausschalten kann. Ihr erwartet, dass regelmäßig Training stattfindet? Also nehmt es auch wahr! Und seid mit ganzem Herzen dabei! Das seid ihr eurem Trainer bzw. eurer Trainerin schuldig, die viel Zeit mit euch verbringen. Zeigt Leidenschaft! Und lauft nicht einfach weg, wenn es mal nicht so läuft!

Schließen möchte ich mit Erich Kästner, der im „fliegenden Klassenzimmer“ folgendes schrieb:

„Der Junge dachte: Jetzt kann man sich etwas wünschen! Und er dachte, während er dem Flug der Sternschnuppe mit den Augen folgte, rasch weiter: So wünsch ich meiner Mutter und meinem Vater, dem Justus und dem Nichtraucher, Johnny und Matz und Uli und auch Sebastian, dass sie recht viel Glück im Leben haben mögen! Und mir wünsch ich das auch!“

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein gutes neues Jahr 2022.

Martin Kimmig, ABI – Kinder- und Jugendfußball

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