SÜWAG-Turnier des TGV Eintracht Beilstein – Endlich wieder Fußball! D- Jugend

Lange drei Monate hat es gedauert, bis wieder unter Wettkampfbedingungen Fußball gespielt werden konnte. Der TGV Eintracht Beilstein hatte lange gezögert, sein traditionelles Fußballturnier abzusagen. Nahezu alle Turniere im engeren und weiteren Umkreis waren bereits Corona zum Opfer gefallen. Doch das Warten hatte sich gelohnt. Gerade noch rechtzeitig kamen die neuen Landesbestimmungen, unter denen tatsächlich wieder Wettkampfsport möglich ist. Unter Einhaltung dieser Bestimmungen und nach Vorlage eines schlüssigen Hygienekonzepts trafen sich am Samstag 12 Mannschaften, um in drei Vierergruppen zu getrennten Zeiten gegeneinander anzutreten. Schmerzhaft war die Vorgabe, dass keine Getränke verkauft werden durften, eine nicht ganz nachvollziehbare Sonderbestimmung des Landkreises, die weder mündlich noch schriftlich begründet wurde. Somit fiel eine Haupteinnahmequelle zur Finanzierung des Kinder- und Jugendfußballs in Beilstein weg.

Dennoch war das Turnier für die Kinder, Jugendlichen, Trainer und deren Eltern und Freunde und nicht zuletzt für den Veranstalter ein voller Erfolg. Immer wieder wurde insbesondere auch von den Gastvereinen betont, wie sehr sie das Beilsteiner Engagement schätzten und bewunderten.

Sportlich war es für die drei ABI-Teams eine erste Standortbestimmung. Die D1 musste gleich am Morgen ran und machte ihre Sache vor allem in den ersten beiden Spielen sehr gut. Einsatz und Wille stimmten, auch spielerisch zeigten sich die Jungs trotz Corona-Pause allen Gegnern an diesem Tag gewachsen.

Für die D2 und die D3 waren es die ersten Spiele bei den D-Junioren. Die D2-Junioren taten sich am Anfang gegen den späteren Turniersieger sehr schwer. Das im Vergleich zu den E-Junioren deutlich größere Feld, die Abseitsregeln, die zum erheblich älteren und damit oft auch körperlich überlegenen Gegner machten den Jungs zu Beginn sehr zu schaffen. Doch sie bissen sich in die Partie und mit jedem weiteren Spiel wurde es besser. Am Einsatz hatte es sowieso nicht gemangelt. So blieb als Fazit: Viele gute Ansätze, aber es gibt noch viel zu tun.

Viel zu tun hat auch noch die D3, die gleich zu Beginn gegen die zurzeit beste Mannschaft im Unterland antreten musste. Die ersten 30 von 40 Minuten konnten die Jungs noch ergebnismäßig offen gestalten, doch in den letzten zehn Minuten zeigte sich, doch noch das Zweikampfverhalten, das Verhalten unter Drucksituationen, die Passgenauigkeit – um ein paar Dinge zu nennen – noch fehlen. Doch auch in diesem Team zeigte sich: Aufgeben gibt es nicht. In der zweiten Begegnung gegen die Spfr. Lauffen konnte dann ein verdienter, wenn auch knapper Sieg eingefahren werden.

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